Erzbischof Jean Ben­jamin Sleiman OCD aus Bagdad/Irak berichtet
über die aktuelle Sit­u­a­tion der Chris­ten im Irak

Mon­tag, 29. Mai 2017, 19:00 Uhr Barock­saal, Bürg­er­gasse 2, 8010 Graz

 

Von einst 1,2 Mil­lio­nen Chris­ten im Jahr 2003 leben nur noch 250.000 im Irak. Dro­hun­gen, Ein­schüchterun­gen und Gewalt gehören für die irakischen Chris­ten seit Jahren zum All­tag. Seit Beginn der Offen­sive des soge­nan­nten Islamis­chen Staates (IS) im Juni 2014 hat die Gewalt gegenüber irakischen Chris­ten ein bis­lang nicht bekan­ntes Aus­maß angenom­men. Bleibt nur die Flucht um zu über­leben? Erzbischof Sleiman berichtet vom Über­leben­skampf der christlichen Min­der­heit im Irak.

Erzbischof Jean Ben­jamin Sleiman OCD, geb. 1946 im Libanon, Studium der The­olo­gie in Frankre­ich (in Angers und an der Sor­bonne), nach der Priester­weihe Lehrtätigkeit an der Uni­ver­sität St. Joseph in Beirut. Seit 2000 Erzbischof von Bag­dad, 2002-2011 Vor­sitzen­der der katholis­chen Bischof­skon­ferenz und Präsi­dent der Car­i­tas.

Vor­trag in franzö­sis­cher Sprache mit Über­set­zen ins­Deutsche gedol­metscht.

Infor­ma­tio­nen und Kon­takt: graz@pro-oriente.at; tel: 0676 8742 3021

Eine Ver­anstal­tung der pro ori­ente. In Koop­er­a­tion mit dem Katholis­chen Bil­dungswerk, dem Welthaus Diözese Graz-Seckau, der mis­sio, der Stadt Graz und dem Land Steier­mark.