Vor­trag mit Univ.-Prof. Dr. Heiner Biele­feldt. Ein­tritt frei

11. Mai 2017 | 19 Uhr | Barock­saal, Bürg­er­gasse 2, Graz

Von den USA und eini­gen EU-Staaten über den Nahen Osten bis nach Indien: Vorurteile und Repres­sio­nen gegen religiöse Min­der­heiten sind in vie­len Län­dern zu beobachten. Die zahlre­ichen Ver­let­zun­gen der Reli­gions­frei­heit haben unter­schiedlich­ste Ursachen und Akteure. Der The­ologe und Philosoph Heiner Biele­feldt zeigt die Hin­ter­gründe dieser Men­schen­rechtsver­let­zun­gen auf und macht deut­lich, dass unsere Wahrnehmung dabei stark von unseren Erwartun­gen bee­in­flusst wird.

Univ.-Prof. Dr. Heiner Biele­feldt ist The­ologe und Philosoph. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Men­schen­rechte und Men­schen­recht­spoli­tik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und war 2010 bis 2016 UN-Sonderberichterstatter über Religions- und Weltan­schau­ungs­frei­heit. In dieser Funk­tion hat er weltweit mit Regierungsvertretern, Geistlichen, ein­fachen Gläu­bi­gen und Nichtregierung­sor­gan­i­sa­tio­nen gesprochen und vor den Vere­in­ten Natio­nen Bericht erstat­tet.

Eine Ver­anstal­tung des Welthauses – Diözese Graz-Seckau, der pro ori­ente, der mis­sio, des AAI Graz, der Katholis­chen Stadtkirche Graz, der Katholis­chen Aktion Steier­mark, der oikumene, der Karl-Franzens-Universität Graz und der Katholis­chen Hochschul­ge­meinde.
Fotos: Ernst Zerche (Reli­gio­nen)
Har­ald Sip­pel (Por­trait Biele­feld)