ComUnitySpirit

Bahá’í Zentrum

Heilandskirche

Evangelisch-methodistische Kirche

Friedens-Stupa


im Volksgartenpark

Priesterseminar

Koptisch-orthodoxe Kirche


St. Johannes der Täufer

Grazer Dom


Kathedrale, Bischofskirche und Pfarrkirche Hl. Ägydius

Platz der Versöhnung

Leechkirche


Maria Himmelfahrt am Leech

Grazer Synagoge

She Drup Ling


Buddhistisches Zentrum

Buddhistisches Zentrum


Bad Gams

Friedliches Zusammenleben


der Religionen in Europa

ComU­ni­tySpirit – Inter­re­ligiöse Ver­anstal­tun­gen & Empfehlun­gen

19.10.2017: Bibel erleben

19.10.2017: Bibel erleben

im UniGraz@Museum

18.10.2017: „The others of the others“

18.10.2017: „The oth­ers of the oth­ers“

Antidiskri­m­inierungsre­vue des Hope The­atre Nairobi

6. - 12.10.2017: 200 Jahre Bahá'u'lláh

6. - 12.10.2017: 200 Jahre Bahá'u'lláh

Träger einer neuen Botschaſt für die Men­schheit

04.10.2017: Der Nahe Osten am Scheideweg

04.10.2017: Der Nahe Osten am Schei­deweg

Gastvor­trag von Prof. Dr. Udo Stein­bach

27.09.2017: Verlegung von Stolpersteinen

27.09.2017: Ver­legung von Stolper­steinen

EMPFEHLUNG: Ver­legung von Stolper­steinen für 26 NS-Opfer an 14 Orten in Graz

20.09.2017: 3. Interkulturelle Begegnung

20.09.2017: 3. Interkul­turelle Begeg­nung

EMPFEHLUNG: Her­zliche Ein­ladung zum Besuch des Islamis­chen Kul­turzen­trums

14.09.2017: Symbolik der gemeinsamen Mahlzeit im interreligiösen Vergleich

14.09.2017: Sym­bo­lik der gemein­samen Mahlzeit im inter­re­ligiösen Ver­gle­ich

EMPFEHLUNG: Spezialführung durch die Dominikuskapelle und die Grazer Syn­a­goge.

10.09.2017: Multireligiöse Bergandacht – Wanderungen auf den Schöckl

10.09.2017: Mul­tire­ligiöse Bergan­dacht – Wan­derun­gen auf den Schöckl

Gemein­sam gehen, sich Zeit nehmen für Gespräche, Aus­tausch und die Natur.

26./27.08.2017: Eine Einführung in die Praxis der Achtsamkeit

26./27.08.2017: Eine Ein­führung in die Praxis der Acht­samkeit

EMPFEHLUNG: Sem­i­nar mit Den­nis John­son in Bad Gams

Alle Ver­anstal­tun­gen & Empfehlun­gen anse­hen

 

Stel­lung­nahme des Inter­re­ligiösen Beirats der Stadt Graz

Die Reli­gion­s­ge­mein­schaften in der Steier­mark verurteilen die jüng­sten ter­ror­is­tis­chen Anschläge in Beirut/Libanon (12.11.), Paris/Frankreich (13.11.), Yola/Nigeria (17.11.), Kano/Nigeria (18.11.), Bamako, Mali (20.11.) auf das Schärf­ste. Unser Mit­ge­fühl gilt den Opfern, unser aufrichtiges Beileid den Fam­i­lien der Todes­opfer. Mit Trä­nen der Trauer und der Betrof­fen­heit empfinden wir Scham über die unsägliche Instru­men­tal­isierung von Reli­gion und sind zutiefst betrof­fen darüber, dass Reli­gion zunehmend mehr für gewalt­tätige Zwecke miss­braucht wurde. Diese sinnlosen Anschläge mit so vie­len Toten und noch mehr Ver­let­zten zie­len darauf ab, unsere Gesellschaften zu spal­ten und sind ein Angriff auf die Men­schlichkeit selbst.

Entsch­ieden wen­den wir uns gegen jede Form von Extrem­is­mus und eine Spal­tung der Gesellschaft.
Entsch­ieden verurteilen wir wieder­erstark­enden Anti­semitismus und jed­wede Ver­fol­gung von Men­schen auf­grund ihrer religiösen oder weltan­schaulichen Überzeu­gung. Gle­ichzeitig treten wir vehe­ment gegen eine Pauschalverurteilung von Mus­lim­In­nen auf. Wir müssen dafür ein­treten, dass die ter­ror­is­tis­chen Anschläge nicht Anlass zur Ver­het­zung wer­den, zugle­ich müssen die Sor­gen der friedlich zusam­men­leben­den Bevölkerung ernst genom­men wer­den. Dafür ist das gemein­same Ein­treten aller nötig.

Mit Sorge beobachten wir aktuell die medi­ale Dif­famierung von Men­schen auf der Flucht als Bedro­hung bzw. poten­tielle Ter­ror­is­ten und erteilen dieser Rhetorik eine klare Absage. Allen voran verurteilen wir die im „Uhrturm“ wieder­holt pub­lizierten Unwahrheiten, Ver­leum­dun­gen und Grund- und Men­schen­rechtsver­stöße sowie die bewusst einge­set­zte recht­sradikale Rhetorik dieses Parteiblattes und ver­lan­gen vor allem in Hin­blick auf die Reli­gion­s­ge­mein­schaften eine explizite Klarstel­lung und Entschuldigung. Für die Zukunft fordern wir mit Nach­druck das Unter­lassen der Vere­in­nah­mung von Reli­gion für poli­tis­che Zwecke und Ide­olo­gien.

Angesichts der zunehmenden glob­alen Ausweitung der Kon­flikte sieht der Inter­re­ligiöse Beirat die poli­tis­che, gesellschaftliche und inter­re­ligiöse Her­aus­forderung, sich global wie lokal um den Frieden zu bemühen. Es gilt, in diesen schwieri­gen Zeiten Sol­i­dar­ität wie Zusam­men­halt zu leben und die Ein­hal­tung der Men­schen­rechte als uni­verselle Werte vehe­ment zu vertreten.

Der Inter­re­ligiöse Beirat arbeitet deshalb weit­er­hin mit voller Überzeu­gung für den Zusam­men­halt und das friedliche Zusam­men­leben der ver­schiede­nen Reli­gio­nen, Kul­turen und eth­nis­chen Gemein­schaften in Graz. In diesem Sinne unter­stützt der Beirat aktive Maß­nah­men, die Extrem­is­mus und Radikalisierung unterbinden, und lädt alle Bürg­erin­nen und Bürger ein, den kon­struk­tiven Dia­log mitzu­tra­gen, der wesentlich für das friedliche und gute Klima unserer Gesellschaft ist.

Der Inter­re­ligiöse Beirat der Stadt Graz

 

Grazer Erk­lärung

Das friedliche Zusam­men­leben von Men­schen mit unter­schiedlicher religiöser Überzeu­gung ist in mod­er­nen und vielfälti­gen Gesellschaften ein großes Anliegen, das einer guten Diskus­sion und kon­struk­tiver Vorschläge bedarf. Schließen Sie sich der Grazer Erk­lärung an und tra­gen Sie sie weiter! read more

ComU­ni­tySpirit

Das Pro­jekt “ComU­ni­tySpirit – Reli­gio­nen und Kul­turen im Dia­log” nimmt die gemein­schafts­bildende Kraft, die in den in Öster­re­ich vertrete­nen Reli­gio­nen und Kul­turen angelegt ist, in den Blick und trägt auf kom­mu­naler Ebene in Graz und darüber hin­aus dazu bei, den inter­re­ligiösen und interkul­turellen Dia­log und entsprechende Begeg­nun­gen der Bürg­erIn­nen anzure­gen. read more

Die Kon­ferenz

Unter dem Motto „ComU­ni­tySpirit” fand im Juli 2013 die „Inter­re­ligiöse Kon­ferenz ComU­ni­tySpirit” statt, in welcher Über­legun­gen zum friedlichen Zusam­men­leben von Men­schen unter­schiedlichen religiösen Beken­nt­nisses disku­tiert und erfasst und daraus konkrete Hand­lungsvorschläge für Städte und Reli­gion­s­ge­mein­schaften abgeleitet wur­den.